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Harmonisch eingefügt in südliche Gefilde

Harmonisch eingefügt in südliche Gefilde

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Harmonisch eingefügt in südliche Gefilde

2015:

Harmonisch eingefügt in südlichen Gefilden: Antike Eiche und mehr ...

Zugegeben: Als wir der Einladung folgten, dieses komplett neu gebaute Anwesen nach seiner Fertigstellung zu besichtigen, waren wir mindestens genauso beeindruckt von dem Ganzen, wie die beiden Inhaber der den Holzbau ausführenden Handwerksbetriebe, als sie das erste Mal unseren Betrieb mit seinen Lagervorräten besuchten.

Die mediterrane Finca mit ihren 2.500 qm Wohnfläche ist auf einem etwa 8.000 qm Grundstück mit einem Bestand von über 1000 Jahre alten Olivenbäumen angelegt. Neben historischem Eichenholz sind historische Marmorböden, Mönch- und Nonnenziegel sowie unzählige antike Einzelstücke verbaut und verwendet worden.

Die Tischlerei Uri Bela Carpentry war für die Holzarbeiten im Innenausbau zuständig: Die Türen und Möbelfronten wurden im Dreischichtaufbau mit Schnittholz aus antiken Eichenbalken gestaltet.

Der Zimmermeister Bernd Beutel suchte die fast 50 cbm Eichenbalken bei uns vor Ort selbst aus, um daraus die ausdrucksstarken, mehr oder weniger offenen Gebäude im Umfeld des Wohnhauses zu zimmern. Die Balken wurden alle in klassischer Zimmerer-Tradition von Hand abgebunden und angepasst.

Gerne stellen wir den Kontakt zu den beiden ausführenden Firmen her.

Pavillon am Pool

Der Pavillon am Pool beherbergt die Sanitärräume und eine großzügige Grillküche. Die Beschaffung der zum Teil recht langen Eichenbalken in Originalqualität war selbst für uns, wie sagt man heute so schön, eine echte Herausforderung. Aber am Ende hat alles ganz ordentlich geklappt, die in traditioneller Manier errichteten Gebäude wirken gewachsen und geworden.

Die Außenanlagen haben große Schiebetüren aus Außenseiten historischer Eichenbalken, passend zu den zuvor gelieferten Eichenhölzern. Dass die farblich abgestimmten Außenseiten eine Länge von knapp drei Metern und Einzelbreiten ab 20 cm aufweisen mussten, auch das hat uns gefordert: Am Ende hatten wir dann unser komplettes Lager einmal durchgepackt. Netter Nebeneffekt der Aktion: Ein außerordentlich wohlsortiertes und aufgeräumtes Lager.

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Interieur

Bei diesen Bauteilen wurde besonders deutlich, wie man als Kunde am Ende genau das bekommt, was man sich vorstellt. Wenn man sich erst gar nichts vorstellen muss, sondern anhand unserer umfangreichen Bemusterungsflächen und vieler Möbelexponate aus unserer eigenen Fertigung sich seine Lieblings-Sortierung einfach aussuchen kann.

Unsere sehr gute Auswahl und das breit dokumentierte Angebot erleichtert die Entscheidungsfindung und bietet dem Kunden eine hohe Sicherheit bei der Bestellung. Und diese war auch nötig: Trotz aller Sicherheit und Erfahrung, die der Kunde und wir vorweisen können: ein Auftrag dieser Art und Umfanges – alles in allem waren knapp 800 qm Sägefurnier in 8 mm Stärke zu fertigen und zu liefern – war dann am Ende auf beiden Seiten Chefsache.

Und obwohl wir nun schon viele Varianten unseres Material erlebt haben: Die in diesem Fall gewünschte sehr einheitliche und homogene Sortierung hat uns dann bei der Besichtigung mit ihrer lebendigen, aber keinesfalls aufdringlichen Wirkung doch erneut ins Schwärmen geraten lassen. 800 qm Sägefurnier für alle Innentüren, Küchen- und Möbelfronten sind ein Liefervolumen, das wir in diesem Umfang noch nie in einem Objekt eingebaut vor Augen sahen.

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Loggia

Sieht irgendwie ganz simpel aus, hatte es aber am Ende ganz schön in sich: 400 möglichst fehlerfreie Kanthölzer im Format 50 x 50 mm in einheitlich 5000 mm Länge, die wachsen im wahrsten Sinne des Wortes nicht auf den Bäumen, man muss sie sich sägen. Und dazu braucht es geeignetes, in diesem Fall langes und zapfenlochfreies Ausgangsmaterial.

Die fast fünf Meter langen Pfosten mit einem Querschnitt von etwa 500 x 500 mm stellen das andere Ende der Anforderungs-Skala dar. Wesentlich größere Querschnitte sind bei dieser Länge am Ende kaum beschaffbar, zumindest nicht sicher mit einer Vorlaufzeit von nur wenigen Wochen.

Auch hier waren wir froh, dass wir nicht nur auf geeigneten Warenbestand zurückgreifen konnten, sondern aufgrund unserer guten Vernetzung auch unsere Mindest-Bestände wieder fortlaufend ergänzen konnten.

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Pergola am Tennisplatz

Die Balken wurden alle in klassischer Zimmerer-Tradition von Hand abgebunden und angepasst. Hierdurch wirkt das komplette Erscheinungsbild authentisch. Das Ziel war eine gewisse Beiläufigkeit, jeder Anschein seiner tatsächlichen Funktion als »Geräteschuppen« sollte bei diesem Gebäude vermieden werden, es macht den Eindruck als sei es vor dem Verfall gerettet und in seinem aktuellen Zustand konserviert worden.

Alles was, jetzt noch fehlt sind die sich rankenden Reben, die schattenspendend sich um unsere Balken legen ... sie sind gepflanzt, aber die Natur lässt sich nur schwer beschleunigen.

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Weitere Impressionen

Und weil das Ganze mehr als die Summe aller Teile ist, hier einfach noch einige Impressionen, die den Gesamteindruck der Anlage sehr schön vermitteln.

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Unser Angebot:

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Produziert von Thomas Borghoff